[06.09.2019 | Kein Kommentar]

6. September 2019
PE Tiertransporte Besichtigung Versorgungsstationen

Bernd Voß, MdL für die Kreise Steinburg und Dithmarschen sowie der
agrarpolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen SH,
zu dem Bericht über die Besichtigung von Versorgungsstationen in der
Russischen Föderation: „Bernd Voß bedankt sich für das herausragende
Engagement Landrates und der Amtsveterinärinnen im Kreis Steinburg zum
Thema Tierschutz und Tiertransporte. Die konsequente Überprüfung der Route
der Tiertransporte nach Mittelasien, gemeinsam mit Amtsveterinärinnen aus
Hessen und Bayern, fordert hohen Respekt. Die Erkenntnisse erhärten den
dringenden Handlungsbedarf auf den verschiedenen politischen Ebenen.“

Bezug:
https://www.steinburg.de/startseite/presse-aktuelles/meldungen/details/tx_
news/tiertransporte-besichtigung-von-versorgungsstationen-in-der-russische
n-foederation.html

Agrarpolitik, Homepage, Verbraucherschutz »

[04.09.2019 | Kein Kommentar]

Presseinformation Nr. 045.19 / 04.09.2019

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Norla mit den Grünen

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Wie auch in den letzten Jahren sind die Grünen in Schleswig-Holstein mit
einem eigenen Stand auf der Landwirtschaftsmesse NORLA vom 05.09. bis 08.09.2019
in Rendsburg vertreten. Am Grünen Messestand bieten wir den Besucher*innen
ein buntes Programm rund ums Thema Landwirtschaft. Mit dabei sind viele
unserer Landtagsabgeordneten und der Grüne Landesvorstand. Auch
Finanzministerin Monika Heinold und der Umweltminister Jan Philipp
Albrecht besuchen unseren Messestand.

Dazu sagt die Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen
Schleswig-Holstein, Ann-Kathrin Tranziska:

„Für uns ist die NORLA eine wichtige Messe, die wir jedes Jahr aufs Neue
gerne besuchen, um mit den Landwirt*innen und den Besucher*innen ins
Gespräch zu kommen. Durch die Gespräche vor Ort haben wir die Möglichkeit,
aus erster Hand über Probleme und Lösungsansätze in der Landwirtschaft zu
sprechen. Wir sehen, dass die Ansprüche an die Landwirt*innen zunehmen:
Lebensmittel sollen ökologisch und gleichzeitig bezahlbar sein, Tierwohl,
Klima-, Boden- sowie Naturschutz werden in der Gesellschaft immer
wichtiger. Viele Landwirt*innen würden diese Ansprüche gern erfüllen,
brauchen dafür aber die politischen Rahmenbedingungen. Diese Weichen
müssen wir als Grüne auf allen Ebenen mit stellen und dafür stets im
Gespräch mit den Agierenden bleiben.“

Der agrar- und energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion, Bernd Voß,
ergänzt:

„Ich bin froh, dass in den kommenden Tagen viele Bürger*innen und
Betriebe, die die Entwicklung der Landwirtschaft und der ländlichen
Regionen begleiten, die Messe besuchen werden. Die letzten Jahre haben
gezeigt, vor welche Herausforderungen bäuerliche Betriebe neben ruinösen
Preisen gestellt werden. Das wird nicht nur bei den Berufskolleg*innen
weltweit sondern auch bei uns in Schleswig-Holstein immer sichtbarer. Die
Landwirtschaft kann und muss bei den gesamtgesellschaftlichen
Herausforderungen der Energiewende, des Klimawandels und der Sicherung der
Artenvielfalt Teil einer zukunftsfesten, ländlichen Entwicklung sein. Wir
freuen uns auf angeregte und anregende Gespräche an unserem Stand.“

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[28.08.2019 | Kein Kommentar]

Presseinformation Nr. 313.19 / 28.08.2019

Unsere Sorgen liegen auch bei den Arbeitsplätzen der Erneuerbaren Energien

Zu der heute bekanntgewordenen Zerschlagung des Windkraftherstellers
Senvion sagt der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion von
Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein, Bernd Voß:

Es ist bedauerlich, dass für den Windkrafthersteller Senvion keine
positive Lösung erarbeitet werden konnte. Auch in SH sind ca. 1.000
Arbeitsplätze betroffen. Industrie und Verbände fordern positive
Rahmenbedingungen für Windkraft in Deutschland und Schleswig-Holstein.

Der Ruf nach mehr Klimaschutz ist auch in Berlin nicht zu überhören. Die
Große Koalition sorgt sich jedoch offenbar mehr um die Arbeitsplätze der
Kohleindustrie und hat heute ein weiteres Förderpaket auf den Weg
gebracht. Wir müssen jedoch die Arbeitsplätze der Zukunft durch
vernünftige, klima- und energiewendefreundliche Rahmenbedingungen
absichern.

Der Kohleindustrie in Deutschland werden einschließlich Verstromung
weniger als 20.000 Arbeitsplätze zugeordnet. Nach Zahlen des
Bundeswirtschaftsministeriums sind in den Branchen der Erneuerbaren
Energien schon über 100.000 von einst 400.000 Arbeitsplätze verschwunden
oder gefährdet. Dieser Unterschied macht mehr als deutlich, wem unsere
Sorgen gewidmet sein sollten.

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[18.07.2019 | Kein Kommentar]

Presseinformation Nr. 291.19 / 18.07.2019

Ein weiterer Schritt in Richtung Energiewende

Das Bundeswirtschaftsministerium hat heute (18.7.2019) bekannt gegeben, welche Reallabore der Energiewende zukünftig gefördert werden. In den Reallaboren der Energiewende sollen zukunftsfähige Energietechnologien unter realen Bedingungen und im industriellen Maßstab erprobt werden.

Dazu sagt der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß:

Ich begrüße, dass das Energiewendeland Schleswig-Holstein bei den geplanten Reallaboren berücksichtigt wurde. Dabei sind das Reallabor Heide und der Zusammenschluss des norddeutschen Reallabors mit weiteren Standorten in Schleswig-Holstein. Für sie können jetzt Vollanträge gestellt werden.

Ich hoffe, dass das Bundeswirtschaftsministerium schnell die erforderlichen Modalitäten für die Umsetzung der Projekte bei der EU-Kommission klärt, damit diese realisiert werden können.

Die umfassende Reform der Angaben und Umlagen im Energiebereich bleibt wie eine CO2-Bepreisung die zentrale Herausforderung, damit die Umsetzung solcher Projekte für Unternehmen alltäglich werden kann. Die Vollversorgung mit erneuerbaren Energien muss bei Strom, Wärme und Mobilität erreicht werden, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Dafür ist der zügige Ausbau der erneuerbaren Energieerzeugung entscheidend.