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Artikel getagged mit: Windenergie

[17.12.2019 | Kein Kommentar]

Presseinformation Nr. 438.19 / 17.12.2019

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Windenergieausbau: Energiewende und Klimaschutz sind unsere einzige ökonomische Perspektive

Zu den neuen Windkraft-Regionalplänen sagt der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß:

Es ist gut, dass mit dem heutigen dritten Entwurf des Landesentwicklungsplanes Windenergie wieder Bewegung in den festgefahrenen Ausbau der erneuerbaren Energien kommt. Mit diesem Plan hat sich die weit überwiegende Zahl der bisher im Plan befindlichen Flächen bestätigt.

Auf all diesen Flächen kann über ein Ausnahmegenehmigungsverfahren weitergeplant und gebaut werden. Wir erwarten von der Landesregierung, dass Genehmigungen weiterhin so zügig wie möglich erteilt werden.

Das Tempo für den Ausbau kann somit in den kommenden Jahren endlich Fahrt aufnehmen. Gemeinsam mit unseren Koalitionspartner*innen haben wir zur Absicherung der Energie- und Klimaziele im Koalitionsvertrag vereinbart, bis 2025 die Kapazität von 10 Gigawatt Strom onshore zu erzeugen. Derzeit liegen wir bei 6,7 Gigawatt.

Es ist eine große Herausforderung, das zu erreichen, aber für die Bekämpfung des Klimawandels zählt jedes Jahr. Energiewende und Klimaschutz sind unsere einzige ökonomische Perspektive.


[16.12.2019 | Kein Kommentar]

Presseinformation Nr. 436.19 / 16.12.2019

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Klimapaket: Ein kleiner Schritt, aber endlich geht es los

Zur Einigung von Bund und Ländern über das Klimapaket sagt der klimaschutzpolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß:

Die Einigung ist zwar besser als der erste Entwurf des Klimapaketes, bleibt aber auch nur ein sehr kleiner Schritt auf dem Weg zu einer Energiewende, die den Herausforderungen des Klimawandels begegnen kann. Wichtig aber ist, dass es nun endlich losgeht.

Mit der Einführung eines CO2-Preises werden Klimakosten dort fällig, wo sie entstehen und die Senkung der EEG-Umlage ist ein kleiner Beitrag, um die Verbraucher*innen zu entlasten und Unternehmen Anreize zu geben, sich klimafreundlich auszurichten. Beides muss nun zügig fortgesetzt werden.

Perspektivisch kann ein CO2-Preis nur eine marktwirtschaftlich lenkende Wirkung entfalten, wenn er dreimal höher ist als bisher geplant. Erst mit einer verursachergerechten Preisgestaltung wird die Nutzung erneuerbarer Energien gegenüber fossilen Energieträgern immer attraktiver.

Grundlage des Klimaschutzes ist ein verstärkter Ausbau der erneuerbaren Energien. Die Energiewende entscheidet sich nicht nur an der Steckdose, sondern auch in den Bereichen Wärme und Mobilität. Dafür brauchen wir die notwendigen Energiemengen. Davon könnten insbesondere die Verbraucher*innen und Unternehmen in Schleswig-Holstein profitieren.


[15.11.2019 | Kein Kommentar]

Presseinformation Nr. 403.19 / 15.11.2019
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Es gilt das gesprochene Wort!

TOP 39 – Erstellung eines Maßnahmenkatalogs für eine Wasserstoffstrategie
der erneuerbaren Energien SH

Dazu sagt der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis
90/Die Grünen, Bernd Voß:


Klimafreundlichen Wasserstoff gibt es nur mit erneuerbaren Energien

Meine Damen und Herren,

den sauberen Weg über Wasserstoff als saubere Energie beschrieb Jules
Verne schon 1870: „Das Wasser ist die Kohle der Zukunft. Die Energie von
morgen ist Wasser, das durch elektrischen Strom zerlegt worden ist. Die so
zerlegten Elemente des Wassers, Wasserstoff und Sauerstoff, werden auf
unabsehbare Zeit hinaus die Energieversorgung der Erde sichern.“

Jules Verne fehlte noch die günstige und saubere grüne erneuerbare
Energie. Wir haben das Glück, vor einer Zukunft zu stehen, in der
praktisch alle Energie eines nicht zu fernen Tages aus einer Windkraft-
oder Solaranlage kommen wird: sauber und günstig.

Der zügige und konsequente Weg in eine klimaverantwortliche Zukunft ist
für unser Land Herausforderung und zugleich ökonomische Perspektive. Das
hat durch unsere nachhaltige politische Arbeit auch die Bundesregierung
realisiert und will eine nationale Wasserstoffstrategie erstellen. Durch
die Arbeit unserer Landesregierung ist die gemeinsame norddeutsche
Strategie in der vergangenen Woche auf den Weg gebracht worden.

Schleswig-Holstein mit seiner privilegierten Lage bei der Erzeugung von
erneuerbaren Energien tut gut daran, mit einem Maßnahmenkatalog für eine
Wasserstoffstrategie der Erneuerbaren Energien seine Potentiale zu
stärken. Hinzu kommt: Unternehmer*innen aus der erneuerbaren
Energien-Branche haben sich bereits in den letzten Jahren bei uns im Land
auf diesen Weg gemacht.

Richtig angefangen, können viele weitere Arbeitsplätze entstehen, da sie
hier in Schleswig-Holstein den Nährboden für Innovation und dann auch für
die direkte Anwendung finden. Grüner Wasserstoff sichert die Mobilität bei
schweren Transporten und auf langen Strecken, er kann helfen,
energieintensive Industrieprozesse sauberer zu machen, er eignet sich für
die stoffliche Nutzungen, die Speicherung und den Transport erneuerbarer
Energien. Die vorhandene Gasinfrastruktur ist hier eine Option.
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[21.09.2019 | Kein Kommentar]

Presseinformation Nr. 340.19 / 20.09.2019
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Klimaschutzpaket: Der Bund scheitert bei der Eingrenzung des Klimawandels und
dem Ausbau der erneuerbaren Energien

Zum Klimaschutzpaket der Bundesregierung sagt der klimapolitische Sprecher
der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß:

„Nur Dank des Protestes der Fridays for Future-Bewegung, dem sich viele
Bürger*innen angeschlossen haben, hat sich die Bundesregierung mit ihrem
Klima-Kabinett an den Versuch gewagt, Vorschläge für mehr Klimaschutz zu
machen.

Den Bürger*innen und vielen Unternehmen ist klar, wie dringend der
Handlungsbedarf ist. Sie warten auf einen wirksamen und verlässlichen
Rahmen, der die Energiewende und damit mehr Klimaschutz ermöglicht. Das
vorgelegte Eckpunkte-Programm ist langsam, lasch und unverbindlich. Es
wird den Herausforderungen in keinster Weise gerecht.

Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist Voraussetzung, um dem Klimawandel
wirksam zu begegnen. Die Vorschläge in diesem Bereich sind nicht
ambitioniert und konkret genug, die Vorgabe von pauschalen Abständen bei
der Windkraft steht denen sogar entgegen. Ohne erneuerbaren Strom werden
sich Kohleausstieg, erneuerbare Mobilität und Wärmeversorgung nicht
realisieren lassen. Mit dieser Politik der Bundesregierung scheitern
Eingrenzung des Klimawandels und der Ausbau der erneuerbaren Energien.“

Der Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Steffen Regis, ergänzt:

„Heute sieht man auf beeindruckende Weise, wie hunderttausende Menschen
auf die Straße gehen und unmissverständlich den Aufbruch in eine
klimagerechte Zukunft fordern. Jetzt ist der Zeitpunkt für entscheidende
Weichenstellungen. Was allerdings die Große Koalition in Berlin zeitgleich
vorgestellt hat, ist ein Desaster.

Das Klimaschutzpaket ist ein Klein-klein-Paket. Es taugt nicht für
effektiven Klimaschutz und verschiebt die Verantwortung auf kommende
Generationen und Regierungen. Das ist Gift für die Zukunfts- und
Innovationsfähigkeit der Wirtschaft und wird zu weiteren, massiven
Protesten im Land führen.

Wenn das das Ergebnis nach monatelangen Ankündigungen und nächtelangen
Sitzungen ist, dann sind Union und SPD politisch wirklich am Ende. Ich
erwarte nichts mehr von dieser Bundesregierung. Besonders für das
Energiewendeland Schleswig-Holstein wäre ein Aufbruch bei der Wind- und
Solarenergie notwendig gewesen, genauso wie die massive Verlagerung von
Geldern aus dem Straßenbau in den ÖPNV.“