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Artikel getagged mit: Schleswig-Holstein

[21.09.2019 | Kein Kommentar]

Presseinformation Nr. 340.19 / 20.09.2019
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Klimaschutzpaket: Der Bund scheitert bei der Eingrenzung des Klimawandels und
dem Ausbau der erneuerbaren Energien

Zum Klimaschutzpaket der Bundesregierung sagt der klimapolitische Sprecher
der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß:

„Nur Dank des Protestes der Fridays for Future-Bewegung, dem sich viele
Bürger*innen angeschlossen haben, hat sich die Bundesregierung mit ihrem
Klima-Kabinett an den Versuch gewagt, Vorschläge für mehr Klimaschutz zu
machen.

Den Bürger*innen und vielen Unternehmen ist klar, wie dringend der
Handlungsbedarf ist. Sie warten auf einen wirksamen und verlässlichen
Rahmen, der die Energiewende und damit mehr Klimaschutz ermöglicht. Das
vorgelegte Eckpunkte-Programm ist langsam, lasch und unverbindlich. Es
wird den Herausforderungen in keinster Weise gerecht.

Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist Voraussetzung, um dem Klimawandel
wirksam zu begegnen. Die Vorschläge in diesem Bereich sind nicht
ambitioniert und konkret genug, die Vorgabe von pauschalen Abständen bei
der Windkraft steht denen sogar entgegen. Ohne erneuerbaren Strom werden
sich Kohleausstieg, erneuerbare Mobilität und Wärmeversorgung nicht
realisieren lassen. Mit dieser Politik der Bundesregierung scheitern
Eingrenzung des Klimawandels und der Ausbau der erneuerbaren Energien.“

Der Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Steffen Regis, ergänzt:

„Heute sieht man auf beeindruckende Weise, wie hunderttausende Menschen
auf die Straße gehen und unmissverständlich den Aufbruch in eine
klimagerechte Zukunft fordern. Jetzt ist der Zeitpunkt für entscheidende
Weichenstellungen. Was allerdings die Große Koalition in Berlin zeitgleich
vorgestellt hat, ist ein Desaster.

Das Klimaschutzpaket ist ein Klein-klein-Paket. Es taugt nicht für
effektiven Klimaschutz und verschiebt die Verantwortung auf kommende
Generationen und Regierungen. Das ist Gift für die Zukunfts- und
Innovationsfähigkeit der Wirtschaft und wird zu weiteren, massiven
Protesten im Land führen.

Wenn das das Ergebnis nach monatelangen Ankündigungen und nächtelangen
Sitzungen ist, dann sind Union und SPD politisch wirklich am Ende. Ich
erwarte nichts mehr von dieser Bundesregierung. Besonders für das
Energiewendeland Schleswig-Holstein wäre ein Aufbruch bei der Wind- und
Solarenergie notwendig gewesen, genauso wie die massive Verlagerung von
Geldern aus dem Straßenbau in den ÖPNV.“


[06.09.2019 | Kein Kommentar]

6. September 2019
PE Tiertransporte Besichtigung Versorgungsstationen

Bernd Voß, MdL für die Kreise Steinburg und Dithmarschen sowie der
agrarpolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen SH,
zu dem Bericht über die Besichtigung von Versorgungsstationen in der
Russischen Föderation: „Bernd Voß bedankt sich für das herausragende
Engagement Landrates und der Amtsveterinärinnen im Kreis Steinburg zum
Thema Tierschutz und Tiertransporte. Die konsequente Überprüfung der Route
der Tiertransporte nach Mittelasien, gemeinsam mit Amtsveterinärinnen aus
Hessen und Bayern, fordert hohen Respekt. Die Erkenntnisse erhärten den
dringenden Handlungsbedarf auf den verschiedenen politischen Ebenen.“

Bezug:
https://www.steinburg.de/startseite/presse-aktuelles/meldungen/details/tx_
news/tiertransporte-besichtigung-von-versorgungsstationen-in-der-russische
n-foederation.html


[04.09.2019 | Kein Kommentar]

Presseinformation Nr. 045.19 / 04.09.2019

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Norla mit den Grünen

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Wie auch in den letzten Jahren sind die Grünen in Schleswig-Holstein mit
einem eigenen Stand auf der Landwirtschaftsmesse NORLA vom 05.09. bis 08.09.2019
in Rendsburg vertreten. Am Grünen Messestand bieten wir den Besucher*innen
ein buntes Programm rund ums Thema Landwirtschaft. Mit dabei sind viele
unserer Landtagsabgeordneten und der Grüne Landesvorstand. Auch
Finanzministerin Monika Heinold und der Umweltminister Jan Philipp
Albrecht besuchen unseren Messestand.

Dazu sagt die Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen
Schleswig-Holstein, Ann-Kathrin Tranziska:

„Für uns ist die NORLA eine wichtige Messe, die wir jedes Jahr aufs Neue
gerne besuchen, um mit den Landwirt*innen und den Besucher*innen ins
Gespräch zu kommen. Durch die Gespräche vor Ort haben wir die Möglichkeit,
aus erster Hand über Probleme und Lösungsansätze in der Landwirtschaft zu
sprechen. Wir sehen, dass die Ansprüche an die Landwirt*innen zunehmen:
Lebensmittel sollen ökologisch und gleichzeitig bezahlbar sein, Tierwohl,
Klima-, Boden- sowie Naturschutz werden in der Gesellschaft immer
wichtiger. Viele Landwirt*innen würden diese Ansprüche gern erfüllen,
brauchen dafür aber die politischen Rahmenbedingungen. Diese Weichen
müssen wir als Grüne auf allen Ebenen mit stellen und dafür stets im
Gespräch mit den Agierenden bleiben.“

Der agrar- und energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion, Bernd Voß,
ergänzt:

„Ich bin froh, dass in den kommenden Tagen viele Bürger*innen und
Betriebe, die die Entwicklung der Landwirtschaft und der ländlichen
Regionen begleiten, die Messe besuchen werden. Die letzten Jahre haben
gezeigt, vor welche Herausforderungen bäuerliche Betriebe neben ruinösen
Preisen gestellt werden. Das wird nicht nur bei den Berufskolleg*innen
weltweit sondern auch bei uns in Schleswig-Holstein immer sichtbarer. Die
Landwirtschaft kann und muss bei den gesamtgesellschaftlichen
Herausforderungen der Energiewende, des Klimawandels und der Sicherung der
Artenvielfalt Teil einer zukunftsfesten, ländlichen Entwicklung sein. Wir
freuen uns auf angeregte und anregende Gespräche an unserem Stand.“


[28.08.2019 | Kein Kommentar]

Presseinformation Nr. 313.19 / 28.08.2019

Unsere Sorgen liegen auch bei den Arbeitsplätzen der Erneuerbaren Energien

Zu der heute bekanntgewordenen Zerschlagung des Windkraftherstellers
Senvion sagt der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion von
Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein, Bernd Voß:

Es ist bedauerlich, dass für den Windkrafthersteller Senvion keine
positive Lösung erarbeitet werden konnte. Auch in SH sind ca. 1.000
Arbeitsplätze betroffen. Industrie und Verbände fordern positive
Rahmenbedingungen für Windkraft in Deutschland und Schleswig-Holstein.

Der Ruf nach mehr Klimaschutz ist auch in Berlin nicht zu überhören. Die
Große Koalition sorgt sich jedoch offenbar mehr um die Arbeitsplätze der
Kohleindustrie und hat heute ein weiteres Förderpaket auf den Weg
gebracht. Wir müssen jedoch die Arbeitsplätze der Zukunft durch
vernünftige, klima- und energiewendefreundliche Rahmenbedingungen
absichern.

Der Kohleindustrie in Deutschland werden einschließlich Verstromung
weniger als 20.000 Arbeitsplätze zugeordnet. Nach Zahlen des
Bundeswirtschaftsministeriums sind in den Branchen der Erneuerbaren
Energien schon über 100.000 von einst 400.000 Arbeitsplätze verschwunden
oder gefährdet. Dieser Unterschied macht mehr als deutlich, wem unsere
Sorgen gewidmet sein sollten.