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Artikel getagged mit: Kreis Dithmarschen

[12.12.2019 | Kein Kommentar]

Presseinformation Nr. 432.19 / 12.12.2019

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Wärmespeicher für Meldorf ist ein Leuchtturmprojekt für die Wärmewende in Schleswig-Holstein

Zu dem heute eingetroffenen Zuwendungsbescheid für die Bewilligung von Mitteln der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums für das Pilotprojekt in Meldorf zur saisonalen Wärmespeicherung sagt der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß:

Die Bewilligung der Fördermittel in Höhe von rund 3,6 Millionen Euro für den saisonalen Wärmespeicher ist ein gutes Signal für eine klimafreundliche Wärmeversorgung und damit für den Klimaschutz in Schleswig Holstein. Das Pilotprojekt in Meldorf spart nicht nur Brennstoffkosten, sondern auch mehrere hundert Tonnen CO2 pro Jahr.

Bisher sind saisonale Wärmespeicher vor allem in Dänemark verbreitet. In Deutschland ist das mutige Vorhaben in Meldorf ein fast einmaliges Modell. Die saisonale Speicherung eignet sich ideal für die ganzjährige Verfügbarkeit von Sonnenwärme aus Solarthermie, Abwärme und erneuerbare Energien in Wärmenetzen.

Der Erfolg ist den regionalen Kommunalpolitiker*innen, örtlichen Unternehmer*innen und engagierten Bürger*innen zu verdanken und deren Ideen und Zielstrebigkeit. Das ist eine gute Vorlage für die Wärmewende in Schleswig-Holstein.


[17.05.2019 | Kein Kommentar]

Presseinformation Nr. 229.19 / 17.05.2019
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Der Rückbau ist eine andere Situation als der Betrieb

Zur Einigung über die reduzierte Einleitung radioaktiver Abwässer in die Elbe sagt der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß:

Ich begrüße, dass es auf Drängen der Bürgerinitiativen und Umweltverbände schon zum jetzigen Zeitpunkt, vor Beginn der umfangreichen Rückbauarbeiten des AKW Brunsbüttel, zu einer Einigung über eine deutliche Reduktion radioaktiver Abwässer in die Elbe gekommen ist.

Der Rückbau ist eine andere Situation als der Betrieb. Die bisher im Verfahren beantragten und möglichen Einleitungen waren der neuen Situation fachlich nicht angemessen.


[26.04.2019 | Kein Kommentar]

Presseinformation Nr. 177.19 / 25.04.2019
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Die Bundesregierung darf die Standortsuche für ein Atommüllendlager nicht verschleppen

Zum Beginn der bundesweiten Informationsveranstaltungen zur Suche nach einem Endlager für Atommüll sagt der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß:

Es ist gut, dass die bundesweite Suche nach einem Endlager für Atommüll, wie im Standortauswahlgesetz vorgesehen, transparent und unter breiter Beteiligung der Bevölkerung erfolgt. Nur so kann in dieser seit fast fünfzig Jahren verschobenen Frage des Atommülls eine befriedigende Lösung gefunden werden. Die AKWs laufen bis heute weiter und produzieren Atommüll.

Um 2045 laufen die Genehmigungen für die Zwischenlager für Castoren mit hochradioaktiven Müll an den AKW-Standorten, also auch in Krümmel, Brokdorf und Brunsbüttel, aus. Sie dürfen nicht zu Endlagern werden. Das für die Findung eines Standortes für ein Atommüllendlager vorgesehene Jahr 2031 musst zwingend eingehalten werden. Nur so ist überhaupt darstellbar, dass ein Endlager 2050 fertig gestellt sein kann. Auch dann wird es noch viele Jahre dauern, bis der ganze Atommüll eingelagert ist.

Die kommenden 12 Jahre bis 2031 müssen effizient für die Standortauswahl genutzt werden. Es hilft nicht weiter, wenn das Standortauswahlgesetz nur gelobt wird. Die Bundesregierung verschleppt schon seit drei Jahren ein für eine transparente und zeitgerechte Standortsuche zwingend erforderliches Geodatengesetz. Sie setzt so das ganze Verfahren aufs Spiel.


[09.03.2019 | Kein Kommentar]

Einladung

14. März 2019

von 16.00-17.30 in Brunsbüttel, Elbehafen 1

Erneuerbarer Strom und Mee(h)r – Regionale Unternehmen gehen bei der Energiewende voran

– informieren und diskutieren –

Im Gespräch: Gäste der Heinrich Böll Stiftung SH aus der Ukraine, Japan und Weißrussland Wladimir Sednjow, Kazumi Kusanox und Tatjana Romanowna Sementschky, Tim Brandt Geschäftsführer von ,,W2G“ (Wind to Gas Energy) und anderen

Anschließend: offene Gesprächsrunde

Hintergrund:

In der 2. Märzwoche, 11.3.-16.3., ist wieder eine Gruppe der Heinrich Böll Stiftung aus Fukushima und Tschernobyl zu Gast in Schleswig-Holstein. Es sind mit Dolmetschern und Betreuern 10 Personen. Sie besuchen vormittags mit einem umfangreichen Angebot Schulen im Land. Am Nachmittag und Abend finden dann verschiedene Gespräche und öffentliche Veranstaltungen statt.

In der windreichen Region Dithmarschen betreiben die Gesellschafter der „Wind to Gas Energy GmbH & Co. KG“ Windenergieanlagen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Energieerzeugung. Mit einem Power to Gas Projekt und Energiespeicherung im Rahmen eines NEW 4.0 Projektes wird ein innovativer regionaler Beitrag zur Sektorenkopplung und Energiewende erbracht.

Bei uns die Frage: Wie lässt sich die Energiewende pünktlich regional umsetzen, damit die vereinbarten Ziele des Pariser Klimaabkommen sowie der Atomausstieg umgesetzt und dabei die Gesellschaft mitgenommen werden kann?

Gäste sind herzlich willkommen.

Um Anmeldung an berndvoss.ma02 {at} posteo(.)de
wird gebeten. Oder an <bernd.voss {at} gruene.ltsh(.)de>