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Artikel getagged mit: Erneuerbare Energien

[30.06.2020 | Kein Kommentar]

Presseinformation Nr. 230.20 / 30.06.2020

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Der Ausbau der Windenergie muss wieder Konjunkturprogramm werden und gleichzeitig die Klimakrise bekämpfen

Zum aktuellen Stand der Landesplanung zu Windenergie aus Anlass des heutigen Kabinettsbeschlusses sagt der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß:

„Wir brauchen eine Landesplanung, die vor Gericht Bestand hat und ohne weitere Verlängerung des Moratoriums zu einem Abschluss kommt. Der Ausbau kann trotz des Moratoriums derzeit über die Ausnahmeregelung weiter voran gebracht werden. Das hilft zwar weiter, bringt aber nicht den dringend erforderlichen Schwung, den die Energiewende auch im Land zwischen den Meeren dringend braucht.

Mit dem Stand des dritten Planentwurfes sind rund 1,9 Prozent der Landesfläche Vorrangkulisse und damit kann über Ausnahmegenehmigungen auf ihnen gebaut werden. Das sind 95 Prozent der Fläche, die benötigt wird, um auf zirka 2 Prozent der Landesfläche das Ausbauziel von 10 GW Onshore Wind in 2025 zu erreichen.

Dies ist dringend erforderlich, nicht nur, weil wir es im Koalitionsvertrag vereinbart haben, sondern um die Ausbauziele für erneuerbare Energien aus Energiewende- und Klimaschutzgesetzen für 2025 umzusetzen.

Dafür sind die Genehmigung und der Zubau von deutlich über 200 Windanlagen jährlich erforderlich. Dieser Ausbau würde allein in dem Zeitraum bis 2025 Investitionen im Land von mehreren Milliarden Euro nur durch den Zubau von Windenergie On Shore bringen. Das wäre ein Konjunkturprogramm, um beiden Krisen – den wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise und der Klimakrise – gemeinsam zu begegnen. Das ist ehrgeizig, muss aber erreicht werden, um konsequent und zeitnah den Klimawandel aufhalten zu können. Dafür brauchen wir mehr denn je dem Ausbau der Erneuerbaren und deren Technologien.“

Die Fraktionsvorsitzende Eka von Kalben ergänzt:

„Der Ausbau der Windkraft ist die Grundvoraussetzung um die Klimaziele zu erreichen. Deshalb begrüßen wir sehr die Pläne der Landesregierung. Nun muss der Bund seine Ausbauhemmnisse abbauen, damit es zügig vorangehen kann.“


[10.06.2020 | Kein Kommentar]

Presseinformation Nr. 192.20 / 10.06.2020
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Die Wasserstoffstrategie braucht den Ausbau von Sonnen- und Windenergie

Zur heute beschlossenen Wasserstoffstrategie des Bundeskabinetts sagt der
energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die
Grünen, Bernd Voß:

Es ist gut, dass mit einer Wasserstoffstrategie auch die Bundesregierung
auf die Anforderungen der Energiewende reagiert und damit den Ausbau der
dazu gehörenden Technologien forciert. Das ist gut für
Schleswig-Holstein, um die natürlichen Potentiale von Sonne und Wind
besser nutzen zu können.

Vielen engagierte Bürger*innen und Unternehmen
aus Schleswig-Holstein zeigen bereits seit Jahren welche Potentiale für
die Wirtschaftsentwicklung des Landes in diesem Bereich liegen. Wir wollen
dabei nicht nur Wasserstofflösungen im industriellen Maßstab, sondern
auch dezentrale Lösungen.

Durch die Nutzung der bei der Herstellung von Wasserstoff anfallenden
Wärme beweisen Mittelständische Unternehmen in Schleswig-Holstein, wie
energetische Potentiale auch dezentral mit genutzt werden können.
Entscheidend für den Klimaschutz ist, dass das auf Basis der Erneuerbaren
Energien erfolgt. Bisher wird der überwiegende Teil mit klimaschädlichen
Verfahren aus fossilen Energien gewonnen. Dies muss ein Ende haben.

Damit Wasserstoff aus erneuerbaren Energien wettbewerbsfähig wird,
brauchen wir endlich die Lenkung mit einem wirksamen CO2-Preis und eine
Zertifizierung von grünem Wasserstoff. Der entsteht nur mit Erneuerbaren
Energien.


[04.06.2020 | Kein Kommentar]

Presseinformation Nr. 185.20 / 04.06.2020

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Klimaschutz: Viele kleine Schritte können Großes bewegen

Zum heute vorgestellten Programm der Landesregierung „Klimaschutz für Bürgerinnen und Bürger“ sagt der energie- und klimapolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß:

Das bereits Anfang des Jahres angekündigte Programm „Klimaschutz für Bürgerinnen und Bürger“ ist ein Möglichmacher und ein weiterer Schritt auf unserem Weg in eine zukunftsfähige Lebens- und Wirtschaftsweise. Klimaschutz ist kein Top-Down-Prozess, sondern ein Gemeinschaftsprojekt, an dem sich viele Menschen auch privat beteiligen wollen.

Mit dem Klimaschutz-Förderprogramm werden zukunftsfähige Bausteine für den Klimaschutz bekannt und attraktiv gemacht. Klimaschutz beginnt im Kleinen, darauf macht das Programm aufmerksam. In der Summe wird sich zeigen, dass viele kleine Schritte in die richtige Richtung Großes bewegen können.

Mehr Informationen und Hintergrundwissen finden Sie unter:

1,6 Millionen Euro für private Investitionen in Ökologie und Nachhaltigkeit: Landesregierung startet Klimaschutz-Förderprogramm für Bürgerinnen und Bürger:
https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/V/Presse/PI/2020/0620/200604_Klimaschutzprogramm.html

Richtlinie Sonderprogramm Klimaschutz:
https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Klimaschutz/_documents/F%C3%B6rderrichtlinie_Klimaschutzprogramm.html


[27.05.2020 | Kein Kommentar]

Presseinformation Nr. 177.20 / 27.05.2020

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Der „Europäische Green Deal“ ist eine Investition in Solidarität und Stabilität

Zum heute von der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorgestellten Europäischen Wiederaufbauplan und dem mittelfristigen Finanzrahmen sagt der europapolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß:

Es ist gut, dass die Kommission mit ihrem Vorschlag von zusätzlichen 750 Milliarden Euro für einen Europäischen Wiederaufbauplan über die schon zukunftsweisenden Vorschläge des deutsch-französischen Plans der letzten Woche hinausgeht.

Der überwiegende Teil ist als Zuschüsse geplant und eine Finanzierung wird auch über eine Digitalsteuer vorgesehen. Auch wenn wir davon ausgehen müssen, dass die Herausforderungen nach der Corona-Krise noch größer sein werden, ist das ein wichtiges Signal für die europäische Solidarität und Zusammenarbeit.

Ich begrüße es, dass die Mittel an die Umsetzung des „Green Deals“ und die Einhaltung der Rechtsstaatlichkeit in den Mitgliedsländern gebunden sein sollen. Nur so kann sichergestellt werden, dass mit den Investitionen nicht nur den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise, sondern auch der Klimakrise in Europa begegnet wird. Zukunftsfeste Investitionen in Klimaschutz und Energiewende stabilisieren Europa und sind Vorrausetzung für soziale Stabilität.