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Artikel getagged mit: Erneuerbare Energien

[20.03.2019 | Kein Kommentar]

Presseinformation Nr. 129.19 / 20.03.2019

Energiewende und konsequenter Klimaschutz sind die einzigen ökonomischen Perspektiven

Vom 21. bis 23. März 2019 ist die Grüne Landtagsfraktion mit einem Stand auf den New Energy Days 2019 vertreten, um mit Besucher*innen und Fachleuten ins Gespräch über die Energie-, Wärme- und Verkehrswende zu kommen. Dazu sagt der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß:

Die New Energy in Husum ist eine der etabliertesten Ausstellungen für die Nutzung der erneuerbaren Energien mit einem umfangreichen Angebot und vielen Informationen zur nachhaltigen, kostengünstigen und verantwortungsvollen Energie- und Wärmeversorgung der Zukunft.

Wir sind in diesem Jahr wieder mit einem eigenen Stand vor Ort, um sowohl mit dem Publikum als auch den Vortragenden und Aussteller*innen ins Gespräch rund um die nachhaltige Energieversorgung der Zukunft zu kommen.

Die Energiewende muss mehr sein als nur eine andere Art, Strom zu erzeugen. Dazu muss aber auch die Sektorenkopplung, also die Nutzung für Mobilität und Wärme, vorangetrieben werden. Dafür brauchen wir noch rund drei bis vier Mal so viel erneuerbare Energie wie bisher. Der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien muss also dringend beschleunigt werden, damit wir die Klimaziele schaffen.

Das Erreichen dieser Ziele ist zwar ein große Kraftanstrengung, doch er lohnt sich: Die erneuerbaren Energien erzeugen nicht nur billigen Strom, sie schaffen auch Arbeitsplätze. Mittlerweile arbeiten allein in Schleswig-Holstein so viele Menschen in diesem Bereich, wie in ganz Deutschland für die Braunkohle. Energiewende und konsequenter Klimaschutz sind die einzigen ökonomischen Perspektiven.

Dafür ist nach dem Atomausstieg der möglichst schnelle Ausstieg aus den fossilen Energien entscheidend. Dieser erfordert viele Optionen der Nutzung und Speicherung erneuerbarer Energien. Dafür steht die New Energy.


[09.03.2019 | Kein Kommentar]

Presseinformation Nr. 112.19 / 08.03.2019

Atomkatastrophe Fukushima: Europas Atomausstieg ist endlich fällig

Zum achten Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima am Montag, 11. März 2019, sagt der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß:

Die Atomkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011 hat in Deutschland zum Atomausstieg geführt. Mit den erneuerbaren Energien war für alle sichtbar geworden, dass es ohne Atom und Kohle gehen kann.

Die letzten Atomkraftwerke werden 2022 abgeschaltet, das AKW Brokdorf 2021. Der Rückbau der AKWs Brunsbüttel und Krümmel ist beantragt und eingeleitet. Die atomaren Altlasten werden uns aber noch viele Generationen begleiten.

Europa ist aber weit davon entfernt, aus der Unbeherrschbarkeit der Atomkraft die nötigen Konsequenzen zu ziehen. Die Bundesregierung muss sich für einen europaweiten Atomausstieg und eine Reform des skandalösen Atomhaftungsrechts einsetzen und die zwei verbliebenen hiesigen Atomfabriken Hanau und Lingen stilllegen. Europas Atomausstieg ist endlich fällig!

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Wir werden in der kommenden Woche zwei Bürger*innendialoge mit Betroffenen der Atomunfälle von Tschernobyl und Fukushima aus Japan, Weißrussland und der Ukraine führen:

Mittwoch, 13.3.2019, 18.00-20.00 Uhr, Kiel, Landeshaus, Raum 108;

und am Donnerstag, 14.3.2019, 16.00-17.30 Uhr, Brunsbüttel, Elbehafen 1


[09.03.2019 | Kein Kommentar]

Einladung

14. März 2019

von 16.00-17.30 in Brunsbüttel, Elbehafen 1

Erneuerbarer Strom und Mee(h)r – Regionale Unternehmen gehen bei der Energiewende voran

– informieren und diskutieren –

Im Gespräch: Gäste der Heinrich Böll Stiftung SH aus der Ukraine, Japan und Weißrussland Wladimir Sednjow, Kazumi Kusanox und Tatjana Romanowna Sementschky, Tim Brandt Geschäftsführer von ,,W2G“ (Wind to Gas Energy) und anderen

Anschließend: offene Gesprächsrunde

Hintergrund:

In der 2. Märzwoche, 11.3.-16.3., ist wieder eine Gruppe der Heinrich Böll Stiftung aus Fukushima und Tschernobyl zu Gast in Schleswig-Holstein. Es sind mit Dolmetschern und Betreuern 10 Personen. Sie besuchen vormittags mit einem umfangreichen Angebot Schulen im Land. Am Nachmittag und Abend finden dann verschiedene Gespräche und öffentliche Veranstaltungen statt.

In der windreichen Region Dithmarschen betreiben die Gesellschafter der „Wind to Gas Energy GmbH & Co. KG“ Windenergieanlagen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Energieerzeugung. Mit einem Power to Gas Projekt und Energiespeicherung im Rahmen eines NEW 4.0 Projektes wird ein innovativer regionaler Beitrag zur Sektorenkopplung und Energiewende erbracht.

Bei uns die Frage: Wie lässt sich die Energiewende pünktlich regional umsetzen, damit die vereinbarten Ziele des Pariser Klimaabkommen sowie der Atomausstieg umgesetzt und dabei die Gesellschaft mitgenommen werden kann?

Gäste sind herzlich willkommen.

Um Anmeldung an berndvoss.ma02 {at} posteo(.)de
wird gebeten. Oder an <bernd.voss {at} gruene.ltsh(.)de>


[08.03.2019 | Kein Kommentar]

Rede zu Drucksache 19/1312 Plenum 06.-08.03.2019

Energiewendeforschung

Energiewende: bei Innovation und Umsetzung einen Gang hochschalten

Forschung für Energiewende ist in Schleswig-Holstein nicht neu.
Mit dem legendären Growian (Großwindanlage) wurde Ende der 1970er, Anfang der 1980er Jahre in der Trägerschaft der Atomkonzerne, bezahlt mit Forschungsmitteln des Bundes, eine Großwindkraftanlage im Kaiser-Wilhelm-Koog erstellt.
Sie hatte die theoretische Leistung von 3MW.

Das liegt im Durchschnitt der heute errichteten Windkraftanlagen. Aber mit ganzen 420 Stunden hat sie nie nennenswert Strom erzeugt. Ein Feigenblatt der damaligen Elektrizitätswirtschaft.

Vom damaligen RWE Vorstand Günther Klätte, wie auch vom Bundesfinanz- und Forschungsminister Matthöfer sind öffentliche Bekundungen überliefert, dass man es ja nur machen würde, um zu beweisen, dass es nicht geht.
Ein pädagogisches Modell um zur Abkehr vom Glauben an die Erneuerbaren zu bewegen. Das hat aber zum Glück nicht geklappt.

Bei uns im Norden haben sich Erneuerbare Energien mit viel mittelständischem Forscher- und Pioniergeist aus kleinen Anlagen heraus zu der Leistung und Effizienz entwickelt in der wir sie heute kennen und weit über der des GROIAN liegen. Die Energiewende ist eine zentrale Herausforderung für Forschung und Wissenschaft.

Kreative Köpfe aus Wissenschaft, Technik und Handwerk im Land entwickeln mit ihren Ideen hervorragende Lösungen.
Ich danke der Landesregierung und dem Minister für ihren Bericht zur Energieforschung aber auch denen, die sich engagieren, den Innovationstreibern den Weg zu den Netzwerken und auch Unterstützungen zu ebnen.

So z. B. mit Mitteln auf Basis der Regionalen Innovationsstrategie mit Co Finanzierung aus EFRE oder Landesmitteln.
Energieforschung in Schleswig-Holstein ist getragen von über 90 führenden Köpfen und vielen engagierten Mitarbeiter*innen an den Forschungsprojekten und Studiengängen zu Energie und Klimaschutz an Hochschulen und Forschungsinstituten.
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