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Artikel getagged mit: Energiepolitik

[07.03.2019 | Kein Kommentar]

Die Wärmewende ist ein wichtiger Teil der Energiewende, ohne sie kann es keinen Klimaschutz geben.

Die Landtagsfraktion der Grünen in SH, lädt Sie herzlich zu folgender Veranstaltung am Dienstag, den 02. April ein.

„Energiewende Europäisch – Wärme aus Erneuerbaren in Dänemark und Schleswig-Holstein“

Dienstag 02.04.2019 – 18.00 Uhr – Landeshaus Kiel, Düsternbrooker Weg 70, Schleswig-Holstein-Saal

Gerne dürfen Sie diese Einladung in Ihrem Bekanntenkreis teilen.

Wir freuen uns Sie begrüßen zu dürfen!


Einladung

In Schleswig-Holstein wollen wir den Anteil der erneuerbaren Wärme von derzeit 14% auf mindestens 22% bis 2025 erhöhen.

In Dänemark liegt der Anteil heute bereits bei etwa 50%. Damit wir die Klimaziele erreichen, müssen bis 2050 100 % des Energieverbrauches erneuerbar sein.

Was können wir von unseren europäischen Nachbarn lernen?

  • 18.00 Uhr Begrüßung

Bernd Voß, MdL, Energiepolitischer Sprecher, Landtagsfraktion Grüne SH

  • 18.10 Uhr Erfolge und Herausforderungen der Wärmewende in DK

Morten Jordt Duedahl, Danish Board of District Heating

  • 18.40 Uhr Erfahrungsbericht aus Projekten in Schleswig-Holstein

Peter Bielenberg, Energiemanufaktur Nord

  • 19.00 Uhr Förderung im Rahmen der Energie und Klimaschutzinitiative – EKI

Alexandra Oboda, Investitionsbank Schleswig-Holstein, IB.SH Energieagentur

  • 19.30 Uhr Diskussion: Was bringt die Wärmewende in SH in Schwung?

Mit Tobias Goldschmidt (MELUND),

Anke Cornelius-Heide (Bürgermeisterin Meldorf),

Morten Jordt Duedahl, Peter Bielenberg, Alexandra Oboda

  • 20.00 Uhr Schlusswort und offener Ausklang bei kleinem Imbiss

Ich freue mich auf den Austausch!

Bernd Voß

Hier finden Sie den Flyer/die Einladung als pdf: Einladung Energiewende DK1

Wir bitten für die Vorbereitung um Anmeldung unter fraktion {at} gruene.ltsh(.)de oder Tel. 0431-9881500

Haben Sie wegen des Einlasses im Landtag bitte den Personalausweis dabei.

Mehr Infos als pdf: Einladung Energiewende DK2


[06.03.2019 | Kein Kommentar]

Einladung

Mittwoch, den 13. März 2019, ab 18.00-20.00 Uhr im Landtag, R 108

Düsternbrooker Weg 70, Kiel

Bürger*innen bringen Tempo in Klimaschutz und Energiewende

Im Gespräch: Gäste der Heinrich Böll Stiftung SH aus der Ukraine, Japan und Weißrussland

Wladimir Sednjow, Kazumi Kusanox und Tatjana Romanowna Sementschky

Vertreter*innen von #fridaysforfuture

und dem: Bündnis Entwicklungspolitischer Initiativen (BEI SH)

Hintergrund:

In der 2. Märzwoche, 11.3.-16.3., ist wieder eine Gruppe der Heinrich Böll Stiftung aus Fukushima und Tschernobyl zu Gast in Schleswig-Holstein. Es sind mit Dolmetschern und Betreuern 10 Personen. Sie besuchen vormittags mit einem umfangreichen Angebot Schulen im Land.

Am Nachmittag und Abend finden dann verschiedene Gespräche und öffentliche
Veranstaltungen statt. Bei uns die Frage: Wie schaffen wir es pünktlich, die vereinbarten Ziele des Pariser Klimaabkommen sowie den Atomausstieg umzusetzen und dabei die Gesellschaft mitzunehmen?

Gäste sind herzlich willkommen.

Um Anmeldung wird gebeten, an: <bernd.voss {at} gruene.ltsh(.)de>

Da der Landtag Veranstaltungsort ist, bitte den Ausweis dabei haben.


[29.01.2019 | Kein Kommentar]

Presseinformation Nr. 039.19 / 29.01.2019

Die Energiewende mit Unternehmen und Verbraucher*innen gestalten

Zur Forderung der Landesregierung, in der heute vorgestellten Bundesratsinitiative, nach einer Reform der Abgaben und Umlagen im Energiebereich sagt der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß:

Die Entwicklung der erneuerbaren Energien mit den Wind- und Solarkraftwerken ist gut vorangekommen und war der historische Erfolg des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Strom aus Wind und Sonne ist nun billiger als neuer Kohlestrom. Davon profitieren nicht nur das Klima, sondern gerade auch die Verbraucher*innen und unsere Wirtschaft mit ihren Arbeitsplätzen. Weltweit wird in erneuerbare Energien investiert.

Neue Anlagen sind mittlerweile so kosteneffizient, dass sie kaum noch zur EEG-Umlage beitragen. Sie ist mittlerweile der Rucksack, den wir für den Entwicklungserfolg zu tragen haben und der derzeit von den Verbraucher*innen sowie kleinen Unternehmen finanziell geschultert wird. Der erfolgreiche Ausbau der erneuerbaren Energien muss endlich auch bei ihnen ankommen, sie müssen finanziell entlastet werden. Der Vorschlag der Landesregierung, Energieträger anhand ihrer Produktion klimaschädlicher Treibhausgase zu besteuern, ist daher folgerichtig und gut.

Damit Strom, Wärme und Treibstoffe aus erneuerbaren Energien wettbewerbsfähig mit fossilen Energieträgern werden, brauchen wir eine Bepreisung, die deren realen Kosten widerspiegelt. Wer den Klimaschaden verursacht, muss auch dafür zahlen. Derzeit verhindern die Steuern, Gebühren und Abgaben eine sinnvolle Sektorenkopplung in den Bereichen Wärme und Verkehr, obwohl wir Wind- und Solarstrom günstig erzeugen können.

Hier müssen wir auch mit flexiblen Strompreisen ansetzen, um endlich Unternehmen und Verbraucher*innen in die Lage zu versetzen, die Energiewende aktiv mit zu gestalten: Es lohnt sich, auf klimafreundliche Energie umzusteigen.


[19.01.2019 | Kein Kommentar]

Presseinformation Nr. 014.19 / 17.01.2019

Die Spitze des Eisberges

Zur Beendigung der Kavernenleerung im Kernkraftwerk Brunsbüttel sagt der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß:

Der erste Schritt ist getan: Dank der verantwortlichen Aufsicht durch unser Umweltministerium und dem Einsatz aller Beteiligten sind die Atommüllfässer nun so weit, dass sie für ein Endlager vorbereitet werden können. Bleibt zu hoffen, dass uns nicht weitere bislang unbekannte radioaktive Hinterlassenschaften des Betriebes bevorstehen. Diese Fässer hatten über Jahrzehnte in den Katakomben vor sich her gerostet.

Ein Riesenaufwand und sieben Jahre waren nötig, um den ersten kleinen Teil des nur schwach- und mittelaktiven Atomschrotts überhaupt erstmal bergen zu können. Das war nur die Spitze des Eisberges. Tausende Tonnen der gefährlichen Hinterlassenschaften des Atomzeitalters, zum Teil auch hochaktiv, müssen sicher geborgen, abgerissen und verpackt sowie anschließend in ein Endlager verbracht werden, das es noch nicht einmal gibt. Wichtig ist nun, dass der Atomausstieg beschleunigt und die Endlagersuche vorangebracht wird, damit Schleswig-Holsteins Zwischenlager an den AKWs uns nicht für die Ewigkeit belasten.