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Artikel getagged mit: Brunsbüttel

[23.05.2018 | Kein Kommentar]

„Wo bleibt Atommüll?“ – 31.5.2018, 19:30 Uhr in Wilster

Eine Veranstaltung von Bündnis 90/Die Grünen

Ein Infoabend in Wilster, 31.5.2018


[20.12.2017 | Kein Kommentar]

Presseinformation Nr. 402.17 / 20.12.2017

Die Planung und Umsetzung eines zentralen Zwischenlagers ist überfällig

Zur heutigen (20. Dezember 2017) Mitteilung über die Verlängerung der Duldung der 20 Castoren im nicht genehmigten Zwischenlager für hochradioaktiven Atommüll in Brunsbüttel sagt der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß:

Die Castoren können nicht vor’s Tor oder auf die Straße gestellt werden. Die Zwangsläufigkeit, mit der eine derartige Genehmigung erteilt werden musste, macht aber auch deutlich, wo wir uns hin bewegen. Die Standortzwischenlager an den Atomkraftwerken haben, auch wenn sie nicht erfolgreich beklagt wurden, alle eine begrenzte Genehmigung. Es ist daher
überfällig, dass der Bund endlich in die Planung und Umsetzung eines zentralen Zwischenlagers für hochradioaktiven Atommüll einsteigt.

Herausforderung ist dabei neben höheren Sicherheitsstandards insbesondere auch das Vorhandensein einer sogenannten „heißen Zelle“ sicherzustellen, um beschädigte oder gealterte Atommüllbehälter überhaupt reparieren und umlagern zu können. Ansonsten werden die Standortzwischenlager zu hochriskanten Endlagern, um nicht zu sagen zu tickenden Zeitbomben.


[15.10.2017 | Kein Kommentar]

Presseinformation Nr. 305.17 / 13.10.2017

Atomare Zwischenlager dürfen nicht zu Endlagern werden

Zu der Diskussion um die Zwischenlager für hochradioaktiven Atommüll an den Atomkraftwerksstandorten sagt der energiepolitische Sprecher der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß:

Die atomaren Zwischenlager dürfen nicht zu Endlagern werden. Es ist kein Anlass zur Beruhigung, dass die Zwischenlager für hochradioaktiven Atommüll an den verschiedenen Atomkraftwerksstandorten bis in die Mitte der 2040er Jahre hinein zugelassen sind.

Ich teile daher ausdrücklich die Forderung des Brunsbüttler Bürgermeisters Stefan Mohrdieck nach sicherer zentraler Zwischenlagerung.

Wenn es wie vorgesehen bis 2031 gelingen sollte, einen Standort zu finden, wird es dann noch Jahrzehnte dauern, bis ein wie auch immer geartetes Endlager existiert und mit Atommüll befüllbar ist. Es musst jetzt mit der Standortsuche und Planung eines zentralen Zwischenlagers für hochradioaktiven Atommüll begonnen werden.

Das zukünftige Zwischenlager muss höheren Anforderungen insbesondere gegen Terror und äußere Einflüsse wie Flugzeugabstürze genügen als die jetzigen Zwischenlager. Zudem muss eine heiße Zelle für Reparatur und Umlagerung defekter Behälter eingeplant werden.

Daher hat die Jamaikakoalition in Schleswig-Holstein im Koalitionsvertrag folgendes verankert: „Die Standortzwischenlager für Atommüll dürfen nicht zu Endlagern werden. Wir werden auf zeitnahe Planungen für eine zentrale Zwischenlagerung der Castoren mit hochradioaktivem Atommüll mit den entsprechenden Reparatureinrichtungen drängen. Sie müssen spätestens mit dem Ablauf der Genehmigungen der derzeitigen Zwischenlager (ca. 2045) in Betrieb sein.“

Dieser Zeitplan muss auf jeden Fall bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen in Berlin mit verankert werden.


[21.06.2017 | Kein Kommentar]

Presseinformation Nr. 177.17 / 21.06.2017

Historischer Meilenstein: Atomreaktor Brunsbüttel von Brennelementen geräumt

Zu der Räumung der Brennelemente aus dem Reaktorgebäude des Atomkraftwerks Brunsbüttel sagt der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß:

Die Räumung des Reaktors ein historischer Meilenstein auf dem langen Weg des Atomausstiegs. Nachdem vor 41 Jahren das erste Brennelement für den Leistungsbetrieb bestrahlt wurde, ist damit ein wichtiger Schritt für den Rückbau des AKW vollzogen. Alle Brennelemente sind in Castorbehältern überführt worden – bis auf wenige beschädigte, die noch in einem gesonderten Verfahren gesichert werden müssen.

Mit der Umlagerung und Bereitstellung in der Halle des Standortzwischenlagers wird der unter praktischen Gesichtspunkten sicherste Zustand an diesem Standort erreicht, auch wenn diese Halle in ihrer Funktion als Zwischenlager erfolgreich und zu Recht beklagt wurde. Deshalb brauchen wir an diesem Standort ein Zwischenlager, das den heutigen Anforderungen genügt.

Die Betreiber müssen unverzüglich die rechtlichen und faktischen Mängel beseitigen. Außerdem müssen sie eine Neugenehmigung nach Paragraph 6 Atomgesetz erwirken. Dazu gehört auch die technische Nachrüstung und bauliche Ertüchtigung zum Beispiel gegen Absturz von großen Flugzeugen oder terroristische Szenarien.