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Artikel getagged mit: Brokdorf

[17.05.2019 | Kein Kommentar]

Presseinformation Nr. 229.19 / 17.05.2019
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Der Rückbau ist eine andere Situation als der Betrieb

Zur Einigung über die reduzierte Einleitung radioaktiver Abwässer in die Elbe sagt der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß:

Ich begrüße, dass es auf Drängen der Bürgerinitiativen und Umweltverbände schon zum jetzigen Zeitpunkt, vor Beginn der umfangreichen Rückbauarbeiten des AKW Brunsbüttel, zu einer Einigung über eine deutliche Reduktion radioaktiver Abwässer in die Elbe gekommen ist.

Der Rückbau ist eine andere Situation als der Betrieb. Die bisher im Verfahren beantragten und möglichen Einleitungen waren der neuen Situation fachlich nicht angemessen.


[26.04.2019 | Kein Kommentar]

Presseinformation Nr. 022.19 / 26.04.2019
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Aufruf zur Demonstration

Protest- und Kulturmeile 2019

Sonntag, 28. April 2019, 12.00 Uhr

AKW Brokdorf

Der Atomausstieg muss europäisch werden !!

Sehr geehrte Damen und Herren!

Der Landesverband und die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein unterstützen die Protest- und Kulturmeile 2019 am AKW Brokdorf des Bündnisses Brokdorf Akut und des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und rufen zur breiten Teilnahme auf, um gemeinsam für das Ende der Atomkraft und für die konsequente Umsetzung der Energiewende zu demonstrieren.

Dazu sagt der Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein, Steffen Regis:

„Wir Grüne sind und bleiben die Partei des Atomausstiegs. Die vielen Reaktoren in Europa stellen ein massives Risiko für die Bevölkerung dar. Wir akzeptieren es nicht, dass die Pannenreaktoren in Tihange und Fessenheim über Grenzen hinweg Menschen gefährden. Der Atomausstieg muss europäisch werden. Wir müssen immer wieder an die Gefahren der Atomkraft erinnern, so wie es auf der Protestmeile in Brokdorf geschieht. 100 Prozent erneuerbare Energien in allen Sektoren ist unser Ziel. Dafür müssen wir alles tun.“

Der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß, ergänzt:

„Atomkraft kommt uns teuer zu stehen. Ein Vielfaches an Ewigkeitskosten wird für den Rückbau, die Entsorgung und Endlagerung auf uns zukommen. Deswegen müssen wir schnellstmöglich die letzten Atommeiler abschalten. Die erneuerbaren Energien zügig auszubauen, ist unsere starke wirtschaftliche und soziale Perspektive – auch für Europa.“

Weitere Informationen:

Der Grüne Abgeordnete für den Kreis Steinburg, Bernd Voß, wird mit dem Grünen Kreisverband Steinburg mit einem Infostand am Sonntag, den 28. April an der Kultur-und Protestmeile teilnehmen.


[26.04.2019 | Kein Kommentar]

Presseinformation Nr. 177.19 / 25.04.2019
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Die Bundesregierung darf die Standortsuche für ein Atommüllendlager nicht verschleppen

Zum Beginn der bundesweiten Informationsveranstaltungen zur Suche nach einem Endlager für Atommüll sagt der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß:

Es ist gut, dass die bundesweite Suche nach einem Endlager für Atommüll, wie im Standortauswahlgesetz vorgesehen, transparent und unter breiter Beteiligung der Bevölkerung erfolgt. Nur so kann in dieser seit fast fünfzig Jahren verschobenen Frage des Atommülls eine befriedigende Lösung gefunden werden. Die AKWs laufen bis heute weiter und produzieren Atommüll.

Um 2045 laufen die Genehmigungen für die Zwischenlager für Castoren mit hochradioaktiven Müll an den AKW-Standorten, also auch in Krümmel, Brokdorf und Brunsbüttel, aus. Sie dürfen nicht zu Endlagern werden. Das für die Findung eines Standortes für ein Atommüllendlager vorgesehene Jahr 2031 musst zwingend eingehalten werden. Nur so ist überhaupt darstellbar, dass ein Endlager 2050 fertig gestellt sein kann. Auch dann wird es noch viele Jahre dauern, bis der ganze Atommüll eingelagert ist.

Die kommenden 12 Jahre bis 2031 müssen effizient für die Standortauswahl genutzt werden. Es hilft nicht weiter, wenn das Standortauswahlgesetz nur gelobt wird. Die Bundesregierung verschleppt schon seit drei Jahren ein für eine transparente und zeitgerechte Standortsuche zwingend erforderliches Geodatengesetz. Sie setzt so das ganze Verfahren aufs Spiel.


[09.03.2019 | Kein Kommentar]

Presseinformation Nr. 112.19 / 08.03.2019

Atomkatastrophe Fukushima: Europas Atomausstieg ist endlich fällig

Zum achten Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima am Montag, 11. März 2019, sagt der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Voß:

Die Atomkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011 hat in Deutschland zum Atomausstieg geführt. Mit den erneuerbaren Energien war für alle sichtbar geworden, dass es ohne Atom und Kohle gehen kann.

Die letzten Atomkraftwerke werden 2022 abgeschaltet, das AKW Brokdorf 2021. Der Rückbau der AKWs Brunsbüttel und Krümmel ist beantragt und eingeleitet. Die atomaren Altlasten werden uns aber noch viele Generationen begleiten.

Europa ist aber weit davon entfernt, aus der Unbeherrschbarkeit der Atomkraft die nötigen Konsequenzen zu ziehen. Die Bundesregierung muss sich für einen europaweiten Atomausstieg und eine Reform des skandalösen Atomhaftungsrechts einsetzen und die zwei verbliebenen hiesigen Atomfabriken Hanau und Lingen stilllegen. Europas Atomausstieg ist endlich fällig!

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Wir werden in der kommenden Woche zwei Bürger*innendialoge mit Betroffenen der Atomunfälle von Tschernobyl und Fukushima aus Japan, Weißrussland und der Ukraine führen:

Mittwoch, 13.3.2019, 18.00-20.00 Uhr, Kiel, Landeshaus, Raum 108;

und am Donnerstag, 14.3.2019, 16.00-17.30 Uhr, Brunsbüttel, Elbehafen 1