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Schwarz-Gelb fällt gentechnikfreier Land- und Ernährungswirtschaft in den Rücken

11 März 2011 Kein Kommentar

Bernd Voß zum Berichtsantrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen bezüglich einer Bundesratsinitiative des Landes Schleswig-Holstein zur Aufweichung der Nulltoleranz bei gentechnischen Verunreinigungen beim Saatgut:

Noch ist die schleswig-holsteinische Landwirtschaft frei von Gentechnik. Die große Mehrheit der BürgerInnen will, dass das so bleibt. Die Anhörung im Schleswig-Holsteinischen Landtag hat deutlich gemacht: Die Gentechnik auf dem Acker ist eine Risikotechnologie, die Gefahren für Umwelt und Gesundheit sind kaum zu kalkulieren. Eine gentechnikfreie Landwirtschaft ist einen Standortvorteil für die schleswig-holsteinische Land- und Ernährungswirtschaft dar, der nicht fahrlässig aufs Spiel gesetzt werden darf.

Welche Interessen verfolgt die schwarz-gelbe Landesregierung, wenn sie aktiv mit ihrem Antrag im Bundesrat die Aufweichung der Nulltoleranz gegenüber Verunreinigungen mit gentechnisch veränderten Organismen betreibt? Welche Interessen verfolgt Schwarz-Gelb, wenn sie mit ihrer Novelle zum Landeswaldgesetz auch Gentechnik in der Forstwirtschaft ermöglichen will?

Sie fällt damit denen in den Rücken, die für eine gentechnikfreie Land- und Ernährungswirtschaft arbeiten. Wir haben heute einen Berichtsantrag für die kommende Landtagssitzung gestellt. Wir fordern die Landesregierung auf, im Landtag zu ihrem Vorstoß im Bundesrat Stellung zu beziehen.

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