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Projekt „Regiobranding in den Elbmarschen“

16 Dezember 2016 Kein Kommentar

16.12.2016

Projekt „Regiobranding in den Elbmarschen“

Grüner Landtagsabgeordneter Bernd Voß informiert sich über Projekt „Regiobranding in den Elbmarschen“

Anlässlich des in regelmäßigen Abständen stattfindenden „Ausschwärmtages“, an dem sich alle Abgeordneten der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Schleswig-Holsteinischen Landtag in ihren Wahlkreisen bei Organisationen, Verbänden und Initiativen zu einem Thema – dieses Mal lautete es „Offene Gesellschaft“ – informieren, besuchte Bernd Voß, Grüner Landtagsabgeordneter aus der Wilstermarsch, die lokalen Organisatoren des Projektes „Regiobranding“.

Im Gespräch mit Beate von Malottky (Amt für Denkmalschutz) und Peter Huusmann (Kreisentwicklung/Regionalplanung im Kreis Steinburg), an dem auch die Grüne Kreistagsabgeordnete Inken Carstensen-Herold sowie der Vorsitzende des Kreisumweltschutzausschusses, Jürgen Ruge, teilnahmen, erfuhr der Landtagsabgeordnete, dass die Steinburger Elbmarschen eine von drei sogenannten „Fokusregionen“ ist, die vor gut eineinhalb Jahren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgewählt worden ist, um im Austausch mit vielen Bürgerinnen und Bürgern die Identifikation der Bewohnerinnen und Bewohner mit der Region und ihrer Kulturlandschaft zu ermitteln.

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Beate von Malottky, Inken Carstensen-Herold, Bernd Voß

Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt durch die Leibniz Universität Hannover, die eng mit „Praxispartnern“ aus der Region zusammenarbeitet. Ziel ist es, dass im unmittelbaren Austausch mit breiten Teilen der Bevölkerung die Besonderheiten der Region herausgearbeitet werden, mit denen sich die Bürgerinnen und Bürger identifizieren. So wird schließlich eine regionale Identität aufgebaut.

Dafür wurden in den zurückliegenden Monaten von den Wissenschaftlern mehreren hundert Fragebögen und fast einhundert längere Interviews ausgewertet. Ein erster Workshop unter dem Titel „Wandel gemeinsam gestalten in den Steinburger Elbmarschen“ fand im November 2016 statt; weitere Besprechungen werden zu Beginn des nächsten Jahres folgen, in denen „wir das bislang zarte Pflänzchen aufnehmen werden“, wie Beate von Malottky den aktuellen Diskussionsstand beschrieb. Auch wer bislang noch nicht an dem Regiobranding-Projekt teilgenommen hat, kann dann gerne mitmachen und seine Ideen einbringen.

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Peter Huusmann, Beate von Malottky, Inken Carstensen-Herold, Bernd Voß

Aufgrund der bislang erfolgten Auswertung zeichnen sich drei größere Gruppen sogenannter „Cultural Marker“ ab: „Wasser und Wind“, „Landwirtschaft“ und „Siedlungsstruktur“. Dort sollen im engen Zusammenspiel zwischen von Bewohnerinnen und Bewohnern der Region, den Praxispartnern und der Wissenschaft Ideen entwickelt und deren modellhafte Umsetzung aufgezeigt und möglichst bis zum Projektende im Februar 2019 auf den Weg gebracht werden.

Bernd Voß war beeindruckt von dem „sehr spannenden und vielfältigen Ansatz, mit dem die Bewohner in großer Breite zu einem nachhaltigen Engagement begeistert werden. Die Umsetzung dieser Ideen, die da entstehen, bietet ja auch Werbepotential für die Elbmarschen“, ergänzt Voß, „denn wo sonst werden die Alleinstellungsmerkmale einer Region von den dort lebenden Bewohnern entwickelt und als spezielle Qualitäten herausgestellt. Das unterstützen wir durch viele Maßnahmen der ländlichen Entwicklung.“

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