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Ökolandbau besser fördern – die Landesregierung muss nur wollen

19 Januar 2012 Kein Kommentar

Zur Platzierung von Schleswig-Holstein als bundesweites Schlusslicht bei der Förderung des Ökolandbaus im Ranking des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft:

Es ist gut, das hier endlich einmal analysiert ist, wie der Ökolandbau von den Bundes- und LandesagrarministerInnen positiv bewertet wird und hochgesteckte Ziele in Boden, Gewässer, Klima und Tierschutz gesetzt werden. Wenn es aber in die konkrete Umsetzung geht, passiert nichts.

Die rote Laterne für Schleswig-Holstein ist erschreckend, der Ökolandbau bedeutet wirtschaftliche Chancen für unser Land. Umso unverständlicher ist es, dass Bundesministerin Aigner und auch Landesministerin Rumpf sich in den derzeitigen Verhandlungen zur Form der EU-Agrarpolitik sperren, Agrarzahlungen konsequent an Umweltleistungen und soziale Leistungen zu binden.

Die Landesregierung kann sich hier nicht hinter der schlechten finanziellen Lage des Landes verstecken: 18 Prozent der Ökolandbau-Förderung sind Landesmittel, der Rest kommt von der EU und vom Bund. Es gibt genug konkurrierende Projekte, die in Frage gestellt werden können, um Ökolandbau besser zu fördern – die Landesregierung muss es nur wollen!

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