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-Ohne Kohle und Atom- Zukunftsstandort Brunsbüttel

21 August 2010 Kein Kommentar

Einladung zur Veranstaltung

Am Mittwoch, den 25.08.2010 

um 19:30 Uhr im

„Café Torhaus“, Kreystraße 2,

Brunsbüttel (am Jachthafen bei den Schleusen)

Dass sich saubere und dreckige Energiequellen in Brunsbüttel in die Quere kommen, hat hohe Symbolkraft. Kohle- und Atomriesen einerseits und Offshore-Windparks andererseits sind nicht miteinander vereinbar. Die geplanten Offshoreparks vor der schleswig-holsteinischen Küste nutzen nämlich denselben Einspeisepunkt ins überregionale Netz, an den sich auch die Kohleriesen hängen wollen. 

Die Herausforderung

 Ähnlich wie Atomreaktoren werden neue Kohlekraftwerke als so genannte Grundlastkraftwerke konzipiert, die nicht wirtschaftlich sind, wenn sie ständig runtergeregelt werden müssen.

Nach den Plänen der Bundesregierung sollen bis 2020 mindestens 30 Prozent der Energie aus regenerativen Quellen stammen – aber es wird nicht funktionieren, das traditionelle Energiesystem weiterzuführen und die Erneuerbaren einfach oben draufzusetzen.
Die Herausforderung besteht darin, Kraftwerkspark und Stromnetze so anzupassen, dass sie die Schwankungen ausgleichen können.

Die Stadt steht aber auch in der Verantwortung für die Industrie, die mit ihren Arbeitsplätzen einen Beitrag in der Region leistet. Immerhin gilt es, im ChemCoast Park Brunsbüttel etwa 2500 Hektar Gewerbe- und Industriefläche auf Dauer mit Strom zu versorgen. Die Zukunftsfähigkeit des Hafens ist auch an die Frage der der Energieversorgung gekoppelt. Die Fixierung auf die Kohlekraftwerke hat die Entwicklung zu einem zukunftsfähigen Offshore-Hafen inklusive einer breiten Palette der dazugehörigen Unternehmen blockiert.

 Die Frage muss jetzt sein:

  • wie kann ein Energie-Mix für Mensch, Umwelt und Wirtschaft gleichermaßen gelingen? 
  • 100% Erneuerbare? 
  • Dezentrale Energieversorgung? 
  • Europäisches Verbundnetz? 
  • Effizientere Nutzung? 
  • Energie-Einsparpotenziale ?

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