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Kohlekraftwerke in Brunsbüttel sind unwirtschaftlich

26 September 2010 Kein Kommentar

 

Das E-Werk Mittelbaden verzichtet auf eine Beteiligung am Steinkohlekraftwerk Brunsbüttel und wird die dafür vorgesehenen Mittel in Höhe von rund 30 Millionen Euro in Erneuerbare Energien stecken.  

Die Grüne Landtagsfraktion begrüßt den Rückzug des E-Werks Mittelbaden aus dem Kohlekraftwerksprojekt in Brunsbüttel. Dieser Rückzug ist nur konsequent, und es ist besonders erfreulich, dass die vorgesehenen 30 Millionen Euro nun in Erneuerbare Energie fließen sollen.

Neue Kohlekraftwerke sind unwirtschaftlich, wenn sie im Jahr weniger als 6.000 Volllaststunden Strom erzeugen. Durch die gesetzlich vorgeschriebene vorrangige Einspeisung von erneuerbarem Strom in die Netze müssen bei hohem Windstromaufkommen fossile Kraftwerke gedrosselt oder abgeschaltet werden. Die schleswig-holsteinische Landesregierung erwartet für das Jahr 2020 einen Ertrag von erneuerbarem Strom, der 130 Prozent des Verbrauchs in Schleswig-Holstein entspricht. Die Stromnetze werden dermaßen mit Windstrom belegt sein, dass neue Kohlekraftwerke in Brunsbüttel hochgradig unwirtschaftlich und zu Investitionsruinen werden.

Dies wird sicherlich nicht der letzte Aussteiger sein. Die Landesregierung muss jetzt die Reißleine ziehen und die Kohlekraftwerke in Brunsbüttel stoppen. Die Zukunft ist erneuerbar. Die Sonne schickt uns keine Rechnung.

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