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Geld zur Förderung der Marktstruktur nicht verpulvern!

5 Oktober 2011 Kein Kommentar

Zur Übergabe eines Förderbescheides in Höhe von vier Millionen Euro für den Neubau einer Anlage zur Herstellung von Milchpulver in Neumünster:

Gut ist, dass die Landesregierung Fördergelder zur Verbesserung der Marktstruktur bei Milcherzeugnissen diesmal an mittlere, genossenschaftlich organisierte Meiereien und nicht – wie in der Vergangenheit – an die großen, international agierenden Player vergibt. Ich frage mich dennoch, ob es angesichts knapper Haushaltsmittel angebracht ist, mit einer Förderzusage fast die gesamten im Doppelhaushalt 2011/2012 eingestellten Mittel für den Bereich zu vergeben. Damit besteht für 2012 praktisch kein Handlungsspielraum mehr. Begründet wird die Fördermaßnahme mit der Notwendigkeit zur Exportorientierung der schleswig-holsteinischen Milchwirtschaft. Es ist richtig, dass die Absatzmöglichkeiten in Schleswig-Holstein selbst für Molkereiprodukte begrenzt sind. Warum wird dabei aber einseitig auf das wenig innovative Produkt Milchpulver gesetzt? Wie hoch war bisher die Wertschöpfung für die Region durch Herstellung und Export von Milchpulver? Gäbe es nicht andere Produkte entlang der Wertschöpfungskette, die weitaus mehr Potential hätten?

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