Home » Homepage, Verbraucherschutz

22. April 2018, 12.00 Uhr vor dem AKW Brokdorf

9 April 2018 Kein Kommentar

NIMM TEIL AN DER
PROTEST- UND KULTURMEILE

Anlässlich des 32. Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl findet am Atomkraftwerk Brokdorf eine Demonstration des Bündnisses Brokdorf Akut und des BUND statt.

Sonntag, 22. April 2018, 12.00 Uhr vor dem AKW Brokdorf

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Schleswig-Holstein und Kreis Steinburg rufen zu einer Teilnahme an der Demonstration sowie der Protest- und Kulturmeile 2018 in Brokdorf auf.

Protestmeile 22. April 2018, Brokdorf


Energiewende und Atomausstieg – Wir stehen dafür

Oxidationsschichten an Brennstabhülsen im AKW Brokdorf, deren Ursachen ein Jahr nach dem Entdecken immer noch nicht geklärt sind; Rostfraß an Fässern in Kavernen des AKW Brunsbüttel. Seit Jahrzehnten sammeln sich in den Atomkraftwerken beschädigte Brennstäbe an, ohne dass jemand weiß, wo und wie sie sicher gelagert werden können. Diese und weitere Störungen allein an den Atomkraftwerken von Brokdorf, Brunsbüttel und Krümmel zeigen: Der Ausstieg aus der Atomenergie muss unverzüglich umgesetzt werden!

Eine Übertragung von sogenannten „Restlaufzeiten“ auf anderer AKWs darf es nicht geben. Die AKWs Brunsbüttel und Krümmel produzieren seit vielen Jahren keinen Strom mehr. Für die Stromerzeugung ist das AKW Brokdorf völlig überflüssig. Sein Betrieb verstopft die Stromnetze und erzwingt das Abschalten erneuerbarer Energieanlagen bei uns im Land und blockiert so die Energiewende.

Wir haben die Atomkraftwerke nie gewollt, aber wir haben als Atomkraftgegner*innen jetzt, wo das Ende der Atomenergienutzung in Deutschland greifbar nahe ist, die Verantwortung für die „Altlasten“ zu übernehmen.

Ein Rückbau der AKW Brunsbüttel, des AKW Brokdorf und aller weiteren demnächst stillzulegenden Atomkraftwerke muss ohne Belastung der Umwelt zügig umgesetzt werden. Dabei sind transparente Verfahren und eine frühe Beteiligung von Bürger*innen und Kommunen unerlässlich.

Die Inbetriebnahme eines Lagers für schwach- und mittelradioaktiven Atommüll ist wegen ungeklärter Fragen auf 2027 verschoben worden. 1976 begannen die ersten Untersuchungen. Das Verfahren an dem möglichen Standort „Schacht Konrad“ dauert dann bereits über 50 Jahre.

Mit einem so genannten „Endlager“ für hochradioaktive Stoffe ist vor 2050 in keinem Fall zu rechnen. Umso wichtiger ist es zu gewährleisten, dass die Zwischenlager an den Atomkraftwerken nicht zu Endlagern werden.

Auf Bundesebene ist dafür möglichst bald mit den Planungen und der Umsetzung einer zentralen Zwischenlagerung hochradioaktiv beladener Castoren zu beginnen, so dass diese spätestens nach Ablauf der Genehmigungen der jetzigen Standortzwischenlager (um 2045) für eine Einlagerung zur Verfügung stehen. Auch nach dem Abschalten dürfen die Sicherheitsstandards der Überwachung von Atomkraftwerken nicht gesenkt werden.

Der Widerstand gegen Atomkraft wird jetzt mehr denn je gebraucht, um einen Strahlen minimierten Rückbau der Atomanlagen durchzusetzen und die Energiewende ohne Atom und Kohle unumkehrbar zu machen.

Darum kommt am Sonntag, dem 22. April 2018, 12 Uhr, zur Protest- und Kulturmeile nach Brokdorf!

Leave your response!

Add your comment below, or trackback from your own site. You can also subscribe to these comments via RSS.

Freundlich und am Thema bleiben. Kein Spam.

Nutzen Sie diese tags:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Dies ist ein Gravatar-basierter Blog. Um Ihren global verwendbaren Avatar zu bekommen, registrieren Sie sich bitte auf Gravatar.